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Glossar

  • Im Geld

    Im Geld (engl.: in the money) beschreibt bei Optionsscheinen den Umstand, dass der Schein bereits einen inneren Wert hat. Das bedeutet bei Call-Optionsscheinen, dass der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem Basispreis liegt. Bei Put-Optionsscheinen ist der Schein im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts unterhalb des Basispreises notiert.

  • Implizite Volatilität

    Die implizite Volatilität gibt die von den Marktteilnehmern erwartete künftige Schwankungsbreite eines Wertpapiers wieder.

  • Index

    Ein Index (lat. für Zeigefinger, Anzeiger, Übersicht) ist ein Barometer, das die Entwicklung von ausgewählten Kursen in einem definierten Segment der Börse darstellt. Der berühmteste Aktienindex in Deutschland ist der DAX®. Er enthält die 30 stärksten notierten deutschen Aktien. Es gibt eine Vielzahl von nationalen und internationalen Indizes, die Aktien, Anleihen oder auch Rohstoffe umfassen und deren Entwicklung widerspiegeln. Dabei unterscheiden sie sich nicht nur in der Zusammensetzung, sondern häufig auch in der Berechnung. Ein gravierendes Unterscheidungsmerkmal sind beispielsweise die Dividenden. So gibt es Performance-Indizes (Total Return) wie den DAX® und MDAX®. Sie berücksichtigen bei der Berechnung die Dividendenzahlungen. Kursindizes wie der amerikanische Dow Jones Industrial Average® Index und EURO STOXX® 50 Index hingegen basieren auf der reinen Entwicklung der Aktien und zeichnen somit auch die nach Dividendenzahlungen üblichen Kursabschläge ab.

  • Indexanleihe

    Eine Indexanleihe bezieht sich stets auf einen Index. Am anfänglichen Bewertungs­tag wird der Schlusskurs des Index (Referenzpreis), wie vom Indexsponsor veröffentlicht, festgestellt. Aus diesem Wert wird der Basispreis berechnet. Entscheidend für die Rückzahlung ist lediglich der Kurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag (Stichtags­betrach­­tung). Notiert der Schlusskurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag mindes­tens auf Höhe des Basispreises, erhält der:die Anleger:in den Nennbetrag. Liegt der Schlusskurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, erhält der:die Anleger:in den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung. Werden die Kursverluste nicht durch die Zinszahlung ausgeglichen, entsteht dem:der Anleger:in ein Verlust. Im ungünstigsten Fall, abgesehen von der Zinszahlung, bis hin zum Totalverlust. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten, d. h. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

  • Indexanleihe Protect

    Eine Indexanleihe Protect bezieht sich stets auf einen Index. Am anfänglichen Bewertungs­tag wird der Schlusskurs des Index (Referenzpreis), wie vom Indexsponsor veröffentlicht, festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis und die Barriere berechnet. Die Barriere federt Kurs­rückgänge des Index ab. Entscheidend für die Rückzahlung ist – wie bei der klassischen Indexanleihe auch – lediglich der Kurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag (Stichtags­betrach­­tung). Notiert der Schlusskurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag mindes­tens auf Höhe der Barriere, erhält der:die Anleger:in den Nennbetrag. Liegt der Schlusskurs des Basiswertes am letzten Bewertungstag unterhalb der Barriere, erhält der:die Anleger:in den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung. Werden die Kursverluste nicht durch die Zinszahlung ausgeglichen, entsteht dem:der Anleger:in ein Verlust. Im ungünstigsten Fall, abgesehen von der Zinszahlung, bis hin zum Totalverlust. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten, d. h. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

  • Indexsponsor

    Ein Indexsponsor oder auch ein Indexprovider ist eine Institution, die für die Gestaltung, Entwicklung, Berechnung und häufig auch für die Zusammensetzung eines Index verantwortlich ist. In regelmäßigen Abständen überprüft sie die Zusammensetzung und passt die Gewichtung der Indexmitglieder an.

  • Index-Zertifikat

    Index-Zertifikate sind Wertpapiere, welche die Möglichkeit bieten, an der Kursentwicklung eines Index nahezu 1:1 teilzuhaben. Mit nur einem Zertifikat kann der:die Anleger:in so in eine Anlageklasse, Branche oder Region investieren und damit sein Depot optimieren und diversifizieren.

  • Indikation

    Eine Indikation ist ein Näherung für einen Wert, welche die UniCredit berechnet.

  • Inflation

    Ein Indexsponsor oder auch ein Indexprovider ist eine Institution, die für die Gestaltung, Entwicklung, Berechnung und häufig auch für die Zusammensetzung eines Index verantwortlich ist. In regelmäßigen Abständen überprüft sie die Zusammensetzung und passt die Gewichtung der Indexmitglieder an.

  • Inflationsrate

    Die Inflationsrate drückt die prozentuale Veränderung des Preisniveaus eines festgelegten Warenkorbs innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus.

  • Innerer Wert

    Der innere Wert eines Optionsscheins entspricht der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis des Optionsscheins. Der innere Wert kann niemals negativ sein. Wenn der Kurs des Basiswerts steigt, nimmt auch der innere Wert eines Kauf-Optionsscheins zu. Fällt der Kurs des Basiswerts, nimmt der innere Wert eines Verkaufs-Optionsscheins zu.

  • Insolvenz

    Als Insolvenz (lat.: solvere = bezahlen, abzahlen) oder auch Konkurs (lat.: concursus = Zusammenlauf) bezeichnet man die Unfähigkeit eines Schuldners, fälligen finanziellen Verpflichtungen und Zahlungen gegenüber seinen Gläubiger:innen nachzukommen.

  • Intraday-Handel

    Daytrading (bzw. Intraday-Handel) ist eine Handelsmethode, bei der Anleger:innen Wertpapiere am gleichen Tag kaufen und verkaufen. Gehandelt werden dabei Aktien, Rohstoffe, Zertifikate, Hebelprodukte wie Optionsscheine, Optionen, Futures oder auch Währungen. Waren es früher vorwiegend professionelle Investor:innen und Spekulant:innen, sind in den vergangenen Jahren mit der Zunahme des elektronischen Handels verstärkt Privatanleger:innen hinzugekommen.

  • Investmentfonds

    Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG). Die KAG sammelt das Geld der Anleger:innen ein, um in Aktien, Anleihen oder andere Anlageformen zu investieren. Die Entscheidungen, in welche Wertpapiere investiert werden soll, um das Anlageziel des Fonds zu erreichen, treffen bei aktiv gemanagten Fonds die Fondsmanager:innen. Somit kann ein:e Anleger:in durch Kauf eines Fondsanteils mit relativ geringem Kapitaleinsatz in verschiedene Anlageklassen, Länder oder Branchen (je nach Anlageziel des Investmentfonds) investieren. Neben aktiv gemanagten Fonds gibt es auch Fonds, die nach objektiven festen Regeln und Modellen handeln, sogenannte passiv gemanagte oder strukturierte Fonds.

  • ISIN

    International Security Identification Number (abgekürzt ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination, die ein Wertpapier kennzeichnet. Die ISIN sollte ab dem 22. April 2003 die Wertpapierkennnummer (WKN) ersetzen. Die deutsche WKN wurde allerdings nicht abgeschafft, so dass beide Identifikationsmerkmale parallel genutzt werden.

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