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Glossar

  • Backwardation

    Backwardation (engl.: backward = rückwärts) ist ein an den Rohstoffmärkten verwendeter Begriff. Es meint eine Preisstruktur, bei der der Preis des aktuellen Terminkontrakts höher ist als der Preis für Terminkontrakte mit späteren Verfallsterminen, also längerer Laufzeit.

  • BaFin

    siehe „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht”

  • Baisse

    Mittel- bis langfristig anhaltender Kursrückgang an der Börse (engl.: bear market).

  • Bank Austria

    Siehe "UniCredit Bank Austria".

  • Barausgleich

    Barausgleich oder auch Cash Settlement beschreibt die Zahlung von Geld anstelle von Wertpapieren. Dies ist vor allem bei befristeten Wertpapieren interessant. Je nach Emissions- und Rückzahlungsbedingungen erhalten Inhaber eines Derivats dann einen Barausgleich oder Wertpapiere geliefert. Ein Barausgleich wird auch bei Erfüllung einer Verpflichtung aus Options- oder Terminkontrakten vorgenommen, wenn eine physische Lieferung des Basisinstruments nicht vorgesehen ist.

  • Barriere

    Als Barriere werden bei beispielsweise Knock-out-Produkten oder Bonus-Zertifikaten ein vorher definiertes Kursniveau bezeichnet, das nicht berührt oder durchbrochen werden darf. Wird diese Barriere verletzt, verlieren Inhaber eines Bonus-Zertifikats den Anspruch auf Zahlung des Bonusbetrages. Bei Knock-out-Produkten wird bei Berührung oder Durchbruch der Barriere das Wertpapier automatisch ausgeübt.

  • Bären

    Ausdruck aus dem Börsenjargon für einen pessimistisch gestimmten Anleger. Anleger, die mit fallenden Kursen von Aktien, Devisen oder Renten rechnen, werden als Bären (engl.: bear) bezeichnet.

  • Barrier-Hit

    Englisch für Berühren und/oder Unter- bzw. Überschreiten der Barriere bei einem strukturierten Produkt.

  • Basiswert

    Der Basiswert (engl.: underlying) ist das dem Finanzinstrument zugrunde liegende Bezugsobjekt (u. a. Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, Futures-Kontrakte, aber auch in Körben/Baskets zusammengefasste Instrumente), das für den Preis des Finanzinstruments maßgeblich ist.

  • Basiswertkurs

    Der Basiswertkurs ist der Kurs der Aktie, des Index, Rohstoffs oder Fonds.

  • Basiswertkurs

    Der Basiswertkurs ist der Kurs der Aktie, des Index, Rohstoffs oder Fonds.

  • Bear

    Ausdruck aus dem Börsenjargon für einen pessimistisch gestimmten Anleger. Anleger, die mit fallenden Kursen von Aktien, Devisen oder Renten rechnen, werden als Bear (bzw. Bären) und die Stimmung an der Börse als „bearish“ (bärisch) bezeichnet.

  • Beobachtungszeitraum

    Der Zeitraum, der z.  B. zur Beobachtung des Verlaufs der Barriere oder Ertrags-Barriere relevant ist und somit für die Rückzahlung zum Rückzahlungstermin maßgeblich ist. Oftmals umfasst er die gesamte Laufzeit.

  • Bewertungstag

    Der Tag, an dem anhand des Kurses des Basiswerts der Auszahlungsbetrag des Zertifikats bzw. der strukturierten Anleihe ermittelt wird. Am letzten Bewertungstag wird auf Basis der Emissionsbedingungen auch über die Art der Einlösung (Barausgleich oder physische Lieferung) entschieden.

  • Bezugsverhältnis

    Das Bezugsverhältnis bei Finanzinstrumenten gibt an, auf wie viele Einheiten des Basiswertes sich ein Finanzinstrument bezieht. Ein Bezugsverhältnis von 0,1 bedeutet, dass ein Wertpapier zum Bezug eines Zehntels des Basiswerts berechtigt. Anders ausgedrückt: 10 Wertpapiere sind nötig, um eine Aktie beziehen zu können. Ein Bezugsverhältnis von 100:1 besagt, dass 100 Wertpapiere nötig sind, um eine Aktie beziehen zu können.

  • Bid

    Geldkurs (engl.: bid) ist der Kurs, zu dem ein Käufer bereit ist, ein Wertpapier oder eine Option zu kaufen. Den Gegensatz dazu stellt der Briefkurs (engl.: ask) dar.

  • Blue Chip

    Blue Chip bzw. Standardwerte ist die Bezeichnung für Aktien von großen, etablierten Unternehmen. Dazu zählen beispielsweise Allianz, Deutsche Telekom und Siemens. Sie zählen, gemessen sowohl an der Marktkapitalisierung als auch am Börsenumsatz, zu den größten bundesweit. Die Bezeichnung kommt aus dem Glücksspiel: Die Farbe der wertvollsten Chips ist Blau.

  • Bond

    Unter Anleihen, Obligationen oder Schuldverschreibungen (engl.: bond) versteht man verzinsliche Wertpapiere. Der Käufer einer Anleihe leiht dem Emittenten den Nennwert des Wertpapiers. Der Käufer erwirbt das Recht auf Rückzahlung des Nennwertes zuzüglich einer festen oder variablen Verzinsung, trägt allerdings bei einem Ausfall des Emittenten auch das Emittentenrisiko.

  • Bonität

    Die Bonität oder Kreditwürdigkeit eines Schuldners ist ein Hinweis auf seine Fähigkeit, die aktuelle Verzinsung und die Rückzahlung der ausstehenden Anleihen bei Fälligkeit seiner Verbindlichkeiten (z. B. Anleihen) zu gewährleisten. Eine Einschätzung, die von unabhängigen Dritten durchgeführt werden kann, wirkt sich auf den Preis des Kredits, also den Zinssatz aus. Das heißt, der Zinssatz, den der Emittent dem Anleger zahlen muss, fällt umso höher aus, je schlechter seine Bonität eingeschätzt wird. International angesehene Rating-Agenturen übernehmen üblicherweise die Einschätzung der Bonität als unabhängige Dritte. Die bekanntesten sind Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch Ratings. Ein weiteres Kriterium zur Bewertung der Bonität eines Emittenten sind die Credit Spreads. Grundsätzlich gilt: Ein geringer Spread spricht für eine hohe Bonität. Eine Übersicht über die Credit Spreads verschiedener Emittenten von strukturierten Wertpapieren finden Sie hier: www.derivate-verband.de (unter: Transparenz/Credit Spreads).

  • Bonusbetrag

    Betrag, der bei Bonus-Zertifikaten gezahlt wird, wenn der Kurs des Basiswertes die Barriere innerhalb des Beobachtungszeitraums nie berührt oder verletzt hat und der Preis des Basiswertes am Bewertungstag unter dem Bonuslevel liegt.

  • Bonuschance

    Die Bonuschance ist ein prozentualer Wert. Sie gibt die Höhe der Mindest- oder Maximalrendite an, die mit einem Bonus-Zertifikat während der Laufzeit erzielt werden kann. Je nach Entwicklung des Basiswertes verändert sich die Bonuschance während der Laufzeit. Voraussetzung für eine Bonuschance ist, dass die Sicherheitsschwelle (in der Regel während der gesamten Laufzeit) nicht berührt oder unter- bzw. überschritten wird.

  • Bonuslevel

    Kursschwelle oberhalb der Barriere. Unterschreitet der Preis des Basiswertes am Bewertungstag den Bonuslevel, wird der Bonusbetrag gezahlt, wenn zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit der Zertifikate bzw. im Beobachtungszeitraum die Barriere berührt oder durchbrochen wurde. Überschreitet der Preis des Basiswertes am Bewertungstag den Bonuslevel, nimmt der Anleger (bis zu einem möglicherweise vorgesehenen Cap) an den Wertsteigerungen des Basiswertes teil.

  • Bonusmechanismus

    Der Bonusmechanismus ist entscheidend für das Auszahlungsprofil eines Bonus-Zertifikats: Wird die für ein Produkt definierte Barriere in der Regel während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder/und unter- bzw. überschritten, so erfolgt die Rückzahlung entsprechend dem je nach Produkt individuell fixierten Bonusniveau. Liegt die Wertentwicklung über bzw. unter dem Bonuslevel, so erfolgt die Rückzahlung 1:1 entsprechend der tatsächlichen Basiswertentwicklung (bei Bonus-Cap-Zertifikaten maximal bis zur Ertragshöchstgrenze).

  • Bonus-Zertifikat

    Bonus-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Schlusskurs (Referenzpreis) festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, das Bonuslevel und die Barriere berechnet. Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange sie während der gesamten Laufzeit nie berührt oder unterschritten wird. Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten. Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter das Barriereniveau gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin mindestens den Bonusbetrag. Notiert der Basiswert am Bewertungstag oberhalb des Bonuslevels, fällt die Rückzahlung entsprechend höher aus. Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter das Barriereniveau gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin: a) Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis) oder b) der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten, d. h. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

  • Bonus-Cap-Zertifikat

    Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Schlusskurs (Referenzpreis) festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet. Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Basiswertes profitieren. Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten. Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den maximalen Rückzahlungsbetrag. Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter das Barriereniveau gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin: a) Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist, oder b) der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den maximalen Rückzahlungsbetrag. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten, d. h. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

  • Branchenindex

    Ein Branchenindex setzt sich aus verschiedenen Aktien derselben Branche zusammen. Bekannte Beispiele sind der Composite-DAX® oder der STOXX Utilities Index.

  • Briefkurs

    Der Briefkurs (engl.: ask) ist der Kurs, zu dem ein Verkäufer bereit ist, ein Wertpapier oder eine Option zu verkaufen. Den Gegensatz dazu stellt der Geldkurs (engl.: bid) dar.

  • Basispreis

    Der Basispreis (engl.: strike) wird häufig auch als Ausübungspreis oder Bezugspreis bezeichnet. Er wird bei Emission eines Wertpapiers fixiert. Bei Optionsscheinen ist es der Preis, zu dem der Anleger den Basiswert kaufen (Call) oder verkaufen (Put) kann. Bei Knock-out-Produkten entspricht der Basispreis häufig auch der Knock-out-Barriere, bei deren Verletzung das Knock-out-Produkt wertlos wird. Der Basispreis bezeichnet bei Aktienanleihen die Barriere, die darüber entscheidet, ob die Rückzahlung zum Nennbetrag oder durch Lieferung von Aktien erfolgt.

  • Bid-Ask-Spread

    Der Bid-Ask-Spread bzw. die Geld-Brief-Spanne gibt die Differenz (engl.: spread) zwischen Kauf- (Geldkurs) und Verkaufspreis (Briefkurs) an.

  • Börse

    Die Börse (lat.: bursa = Ledertasche, Geldsäckchen) ist ein organisierter Markt für Vermögenswerte wie beispielsweise Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe. Die Börse führt Angebot und Nachfrage zusammen. Die Entstehung der Bezeichnung Börse wird zurückgeführt auf eine Kaufmannsfamilie mit dem Namen „van der Beurse“ in Brügge im 16. Jahrhundert, in deren Haus regelmäßig geschäftliche Zusammenkünfte unter Kaufleuten stattfanden.

  • Börsenmakler

    Börsenmakler (engl.: broker) sind Handelsteilnehmer, die im weitesten Sinne an der Börse Geschäfte tätigen. Im engeren Sinne handelt es sich um zugelassene Handelsteilnehmer, die für den Eigen- oder Kundenhandel ihres zum Börsenhandel zugelassenen Unternehmens Geschäfte abschließen.

  • Börsenplatz

    In der klassischen Form beschreibt der Börsen- oder Handelsplatz einen Ort, an dem sich Makler in persona treffen und durch Gespräche ihre Geschäfte tätigen. Wichtige internationale Börsenplätze sind New York (NYSE und NASDAQ), London (LSE), Frankfurt, Hongkong und Tokio. In Deutschland ist der wichtigste Börsenplatz die Frankfurter Wertpapierbörse. Daneben gibt es noch die Regionalbörsen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Reine Präsenzbörsen haben aber fast ausgedient. Die Präsenzbörsen haben sich zu Computerbörsen gewandelt. Dabei übernehmen computergestützte Handelssysteme wie das deutsch-schweizerische Xetra® die Maklerfunktion. Daneben gibt es multilaterale Handelssysteme (engl. Multilateral Trading Facility kurz: MTF) wie beispielsweise Chi-X, bei dem es sich um ein börsenähnliches Netzwerk handelt, das zahlreiche Käufer und Verkäufer auf dem Finanzmarkt nach bestimmten Regeln zusammenführen soll.

  • Bonitäts-Anleihe

    Mit Bonitäts-Anleihen (engl.: credit linked notes) haben Anleger die Möglichkeit, in die Kreditwürdigkeit (Bonität) eines Schuldners zu investieren. Zins- und Rückzahlung erfolgen in Abhängigkeit der Kreditwürdigkeit des Schuldners. Sofern bei dem Schuldner kein Kreditereignis eintritt, erhält der Anleger die Zinszahlungen und bei Fälligkeit den Nennwert ausgezahlt. Tritt hingegen ein Kreditereignis ein, kommt es zu einer vorzeitigen Rückzahlung. In diesem Fall entfällt die laufende Zinszahlung und die Rückzahlung erfolgt zu einem Betrag, der deutlich unter dem Nennwert liegen kann.

  • Bonitätsrisiko

    Das Bonitätsrisiko beschreibt die Höhe des Risikos, dass sich die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners verschlechtern könnte. Eine Bonitätsverschlechterung des Schuldners führt zu einem entsprechenden Kursabschlag bei den betroffenen Wertpapieren. Die Bonität des Schuldners kann sich während der Laufzeit so sehr verschlechtern, dass er zahlungsunfähig oder illiquide wird. Tritt dieser Fall ein, können Zins- und/oder Tilgungsleistungen nicht mehr termingerecht erbracht werden.

  • Bull

    Ausdruck aus dem Börsenjargon für einen optimistisch gestimmten Anleger. Anleger, die mit steigenden Kursen von Aktien, Devisen oder Renten rechnen, werden als Bullen und die Stimmung an der Börse als „bullish“ (bullisch) bezeichnet.

  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vereinigt seit ihrer Gründung im Mai 2002 die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach. Die BaFin ist eine selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts und unterliegt der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen. Ihre Aufgabe ist es, die Funktionsfähigkeit des deutschen Finanzsystems sicherzustellen.

  • Bund-future

    Der Euro-Bund-Future (kurz: Bund-Future) ist ein standardisierter Terminkontrakt auf eine idealtypische Bundesanleihe. Grundlage des Kontraktes ist eine aus einem Korb lieferbarer Anleihen berechnete, fiktive Anleihe mit einer Zinszahlung von 6 Prozent. Die Restlaufzeit der lieferbaren Anleihe liegt zwischen 8,5 und 10,5 Jahren. Der Kontraktwert beträgt 100.000 Euro.

    Der Inhaber eines Bund-Future-Kontraktes hat das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt eine diesem Kontrakt zugeordnete Bundesanleihe zu kaufen oder zu verkaufen. Pro Jahr werden vier Laufzeiten gehandelt, die jeweils im März, Juni, September und Dezember enden.

  • Börsennotierung

    Börsennotierung ist die Zulassung eines Wertpapiers zum Handel an der Börse.

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