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Glossar
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Laufzeit (Rest-)
Die Laufzeit bezeichnet die Zeitspanne zwischen Emission und letztem Bewertungstag (sozusagen die „Lebensdauer“). Es gibt allerdings auch zahlreiche Produkte ohne Laufzeitbegrenzung (engl.: open end).
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Letzter Bewertungstag
Der Tag am Ende der Laufzeit, an dem der Basiswert für die Kalkulation des Auszahlungsbetrages bewertet wird bzw. über die Art der Einlösung (Barausgleich oder physische Lieferung) entschieden wird.
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Letzter Börsenhandelstag
Der letzte Börsenhandelstag ist das Datum, an dem ein Finanzinstrument zum letzten Mal an der Börse gehandelt werden kann.
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Leverage
Leverage ist die englische Bezeichnung für Hebel (siehe Hebel).
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Libor
London Interbank Offered Rate oder auch kurz Libor ist der Zinssatz, den die wichtigsten international tätigen Banken der British Bankers Association in London festlegen und zu dem sie am Markt Gelder von anderen Banken aufnehmen bzw. angeboten bekommen.
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Limit
Beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren kann der:die Anleger:in eine Preisgrenze, das sogenannte Limit, setzen. Beim Kauf eines Wertpapiers darf dieser Preis nicht überschritten werden. Solange der Kurs höher ist, wird der Kauf nicht ausgelöst. Beim Verkauf darf das Verkaufslimit nicht unterschritten werden.
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Limit Order
Eine Kauforder über eine Anzahl von Wertpapieren zu oder unter einem festgelegten Preis bzw. eine Verkaufsorder zu oder über einem festgelegten Preis.
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Low
Low ist die englische Bezeichnung für Tief(-stand). Im Börsenjargon wird im Allgemeinen der Tiefstkurs eines Wertpapiers innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Tag, Woche, Monat, historisch etc.) bezeichnet.
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Liquidität
Das Handelsvolumen eines Wertpapiers oder Finanzinstruments spiegelt die Liquidität des Papiers wider. Je höher die Liquidität, umso leichter kann ein Vermögenswert auch in hohen Stückzahlen gehandelt werden, ohne dass dadurch der Kurs beeinflusst wird. So sind beispielsweise die Aktien von Siemens und VW deutlich liquider als der Anteilschein eines SDAX-Werts. Dies liegt schon allein daran, dass es von Siemens und VW deutlich mehr Aktien gibt. Für die meisten derivativen Instrumente wie Zertifikate spielt die Liquidität oder das Handelsvolumen keine große Rolle. Schließlich fungiert der Emittent als Marketmaker und sorgt unter normalen Marktbedingungen für ausreichende Liquidität.
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